Lärchenholz - ein Alleskönner aus nachhaltiger Forstwirtschaft

Lärche ist das schwerste und zugleich härteste einheimische Nadelholz und sehr harzhaltig. Das Kernholz schimmert rötlich braun, das Splintholz (Außenbereich des Stammes) zeigt sich gelblich.
Der hohe Harzanteil trägt zur extremen Beständigkeit und Widerstandskraft bei. Sonne, Regen und Schnee schaden dem unbehandelten Holz keineswegs. Nur der direkte Bodenkontakt sollte zugunsten der Haltbarkeit vermieden werden (Fäulnis).

Die Holzoberfläche erhält witterungsbedingt im Laufe der Zeit ihre silbergraue Patina. Dieser natürliche Vorgang kann durch eine Lasur mit Farbpigmenten verzögert werden. So bleibt die Optik des Holzes lange Zeit unverändert.
Diese stets frische Optik des Holzes ist aber auch der einzige Grund, das Lärchenholz evtl. mit einer Lasur zu behandeln. Halten Sie die silbrige Patina des unbehandelten Holzes aber für wünschenswert, ist eine Lasur nicht nötig.

Die Haltbarkeit des Holzes ändert sich durch eine Lasur also nicht.
Ich überlasse es also Ihnen, ob Sie ein unbehandeltes Vogelhaus oder ein mit dem Farbton Ihrer Wahl lasiertes Haus bevorzugen.

Für unsere Vogelhäuser werden nur umweltfreundliche Farben nach DIN EN 71-3 verwendet. Diese wasserbasierenden und biozidfreien Farben sind z.B. geeignet für Holzspielzeuge (speichelfest) und ungiftig für Mensch und Tier.

Auf den Punkt gebracht:

Lärchenholz ist sehr fest, harzhaltig, dauerhaft, zäh, trocknet schnell und schwindet dabei nur wenig, nicht zuletzt ist es recht unempfindlich gegen Pilzbefall. Es ist gut bearbeitbar und relativ unempfindlich gegenüber Pilzbefall. Im Laufe der Zeit unterstreicht eine geringe Rissbildung die natürliche Patina des Holzes und gehört zum natürlichen Erscheinungsbild einfach dazu.

All diese Eigenschaften machen das Lärchenholz zu meinem Favoriten für den Vogelhausbau.